Schneller Schwimmen #28: Die optimale Hand- und Fingerposition im Schwimmen

20% Antriebsfläche haben oder nicht haben

Mit kleinen Details eine große Wirkung erzielen

Im Schwimmen geht es darum

a) eine möglichst große Antriebsfläche zu produzieren

b) eine möglichst optimale Handform zu bilden

um das bestmögliche Vortriebsergebnis, sprich Schwimmtempo,  zu generieren.

Doch wie oft macht man sich denn wirklich darüber Gedanken? Diese scheinbaren Details haben aber eine extrem große Wirkung auf verschiedene Prozesse. So kann man durchaus bis zu 20% an Vortriebswirkung verlieren, wenn man die Hand als Schaufel in der Unterwasserphase führt. Warum das so ist, besprechen wir im Video.

Außerdem sollte vermieden werden, eine unnötige muskuläre Energie dafür aufzuwenden, die Finger a) zusammenzupressen oder b) bewusst zu spreizen. Beide Varianten führen zu muskulärer Anspannung, zunächst im Unterarm, später dann fortlaufend bis in den Schulterbereich.

Die Fingerposition kann auch genutzt werden, um die Antriebsfläche um bis zu 8% zu erhöhen. Wie das geht? Ganz einfach – wir machen uns das Siebprinzip zunutze. Zieht man mit einem Sieb nämlich schnell durch das Wasser, ergibt sich eine ganze andere Widerstandskraft als wenn man es langsam macht. Das Siebprinzip haben wir in diesem Beitrag schon einmal erläutert.

Das Siebprinzip – die optimale Fingerhaltung in der Unterwssserphase > KLICK 

Noch mehr Informationen, Tipps und Hintergründe gibt es im bewegten Bild. Einfach in das Video klicken.

Im zweiten Teil – Tipp 29 am kommenden Montag – besprechen wir die Bedeutung eines weiteren wichtigen Bauteils, welches in seiner Bedeutung gerne unterschätzt wird: das Handgelenk. Nächste Woche an dieser Stelle!