ZUGSEIL-Guide, Teil 2: RICHTIGE TECHNIK + BONUS-Übungen

Das Zugseil optimal einsetzen

Der Zugverlauf und drei wichtige Bonusübungen

Im 1. Teil unseres Zugseil-Guides (> KLICK) haben wir über die drei am häufigsten zu beobachtenden Fehler gesprochen. Dieser Teil ist eine wichtige Grundlage, um zu verstehen, wie schnell man mit scheinbar kleinen Fehlern in der Bewegungsausführung eklatante Änderungen in der muskulären Aktivierung herbeiführen kann. Im ungünstigsten Falle aktivieren wir nämlich gar nicht die Muskulatur, die wir im Wasser für die Vortriebsarbeit benötigen.

Die drei wichtigsten Muskeln für die Vortriebsleistung sind:

  1. Latissimus (Zugbewegung)
  2. Pectoralis (Einwärtsbewegung)
  3. Trizeps (Streckung des Ellenbogengelenks, Abdruck)

Im 2. Teil gehen wir nun auf die wichtigsten Merkmale ein, um das Technikbild bestmöglich ins Wasser, also ins Schwimmen, transferieren zu können. Genau dann nämlich wird das Zugseil-Training zu einem sehr wichtigen Faktor in der Gestaltung des Technik- aber auch des Krafttrainings.

Und die gute Nachricht ist, dass das Zugseil-Training auch einmal eine Phase fehlenden Wassertrainings kompensieren kann. Viele gute Argumente. In dieser Folge besprechen wir die wichtigen Punkte:

1.) Der optimale Zug am Zugseil

2.) Zerlegung der Bewegungsanteile: Zugphase

3.) Zerlegung der Bewegungsanteile: Schlüsselposition & Druckphase

4.) Zerlegung der Bewegungsanteile: Schubphase mit Übertreibung des Abdrucks

Zudem thematisieren wir drei wichtige Zusatzübungen, die im Repertoire nicht fehlen sollten und eine wichtige Ergänzung darstellen, um das Schultergelenk als wichtiges Bauteil zur Übertragung der Rumpfkräfte auf den Armhebel zu schützen und zu kräftigen.

1.) Ellenbogen-Hinterzug zur Aktivierung der Schulterblatt-Fixatoren und des Serratus Anterior

2.) Rotatorenmanschette: Innen- und Aussenrotatoren

Und nun geht es hinein in die bewegten Bilder. Viel Spaß beim Training mit dem Zugseil!