Studie: Leistungsmerkmale des Delfin-Kicks
Besser kicken: das sind die Faktoren
Kraft und Beweglichkeit
Delfinkicks gehören zum modernen Schwimmsport dazu. Nicht nur das – sie sind im Leistungsbereich sogar entscheidend für die gesamte Schwimmperformance. Welche Fähigkeiten sind notwendig, um effizient kicken zu können? Wie sehen Trainingsmaßnahmen aus, um gezielt an dieser Fähigkeit arbeiten zu können?
Wir haben eine Studie gefunden, die weitere Aspekte berücksichtigt und somit Anregungen für das Training geben dürfte. Kick it!
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Titel der Studie
Relationship of isokinetic strength, power and ankle flexibility on underwater dolphin kick speed in competitive collegiate swimmers
(Zusammenhang zwischen isokinetischer Kraft, Leistung und Flexibilität des Sprunggelenks und der Geschwindigkeit des Unterwasser-Delphinkicks bei Wettkampfschwimmern an Hochschulen).
Autoren: Lee, J. H., Hopkins, J. T., Hong, J. & Son, S. J. (2025).
Erschienen in: Isokinetics and Exercise Science, 33 (3), 234-242.
Inhalt der Studie
Hintergrund:
Mehrere Faktoren können zur Steigerung der Geschwindigkeit des Delfinkicks beitragen; zu diesem Zweck wurden bereits Studien zur Muskelaktivierung sowie Simulationsstudien durchgeführt. Obwohl die Vortriebskraft durch die Kraft und Leistung der unteren Extremitäten erzeugt werden kann, bleibt der Zusammenhang zwischen isokinetischer Kraft und Leistung einerseits sowie der Geschwindigkeit des Delfinkicks andererseits unklar.
Ziel:
Ziel dieser Studie war es daher, eine Ursache-Wirkung-Beziehung zu untersuchen und zu prüfen, ob isokinetische Kraft und Leistung sowie die Beweglichkeit der Sprunggelenke zur Steigerung der Geschwindigkeit des Delfinkicks beitragen können.
Probanden:
An dieser Studie nahmen 21 männliche Wettkampfschwimmer auf Hochschulniveau teil. Methoden: Gemessen wurden die isokinetische Kraft (Spitzenmoment in Nm/kg) und Leistung (Zeit bis zum Erreichen des Spitzenmoments in Sekunden) der unteren Extremitäten sowie der Bewegungsumfang (ROM) der Plantarflexion und Dorsalextension der Sprunggelenke. Die Geschwindigkeit des Delfinkicks wurde mittels Unterwasser-Videokameras erfasst (in m/s).
Ergebnisse:
Die Geschwindigkeit des Unterwasser-Delfinkicks wurde durch die Kraft der unteren Extremitäten sowie durch die Leistung bei Kniebeugung, Kniestreckung und Sprunggelenksdorsalextension beeinflusst. Darüber hinaus erwiesen sich auch die Zeiten bis zum Erreichen des Kraftmaximums bei Kniebeugung, Kniestreckung und Sprunggelenksplantarflexion als Einflussfaktoren.
Schlussfolgerungen:
Diese Studie legt nahe, dass ein geschwindigkeitsbasiertes Training für Schwimmer geeignet sein könnte, um Kraft und Leistung zu steigern, da die schnelle Kontraktionsgeschwindigkeit der Knie- und Sprunggelenksmuskulatur in dieser Untersuchung einen Einfluss auf die Geschwindigkeit des Delfinkicks zu haben schien.
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