Schneller Schwimmen #01: Die Wasserlage und die Bedeutung des Auftriebs

Die optimale Wasserlage

Wie hoch ist der Einfluss des Auftriebs

Mit “Schneller Schwimmen” starten wir eine neue Serie in Ergänzung zu den Trainingsplänen. Hier werden wir verschiedene Themen aufgreifen, die die theoretischen Grundlage schnellen Schwimmens darstellen und mittels praktischer Tipps unmittelbar in die Praxis umgesetzt werden können.

Zudem werden wir Themenbereiche aufgreifen, die sich um Training, Wettkampf, mentale und körperliche Performance und Motivation herum bewegen. Eine neue, interessante Rubrik, die uns genauso in Spannung versetzt wie unsere Leser.

Wir starten mit einem echten Basic-Thema: die Wasserlage. Denn dahinter stecken nicht nur unumstößliche Naturgesetze, wissenschaftliche Fakten, sondern zum Teil auch Theorien, die sich nicht unbedingt an diesen Fakten orientieren und besonders Seiteneinsteiger zum Verhängnis werden können. Deshalb gehen wir kurz und knapp auf die wichtigsten Punkte ein, um für Klarheit und Transparenz zu sorgen.

So scheint der Auftrieb eine besondere Funktion zu erfüllen, d.h. den Schwimmer zu deutlich besseren Möglichkeiten hinsichtlich des Schwimmtempos zu verhelfen. Zieht man beispielsweise einen Neoprenanzug an, so wird allein durch den Auftrieb und die erhöhte Wasserlage ein Tempo möglich, welches ca. 6 bis mitunter 10 Sekunden pro 100 Meter schneller ist als ohne diese Hilfe – und wohlgemerkt ohne, dass es dabei zu einer nennenswerten Veränderung der Schwimmtechnik kommt. Ein Effekt, der ausschließlich durch den besseren Auftrieb entsteht! Die Erzeugung eines guten Auftriebs muss also Ziel der technischen Optimierung sein.

Interessante Studie: “Wie muss der Körper eines Top-Schwimmers gebaut sein?” > KLICK HIER

Somit scheint eine gute Wasserlage die Ausgangsposition für persönliche Bestleistungen zu sein. Los geht´s mit dem Klick auf das Video-Motiv und schon startet der Clip. Viel Spaß!

von Holger Lüning