Trainingsplan #89: Der Plan für deine neue Renn-Dimension, 3.100 Meter

Mit klaren Tempo-Vorgaben klare Reize setzen

So schwimmst Du in eine neue Renn-Dimension

Schnelle Angangszeiten sind in einem Rennen tendenziell eher seltener das Problem als das Tempo auch am Ende halten zu können. Oder noch besser wäre es doch, das Tempo zum Ende hin nochmals erhöhen zu können. Dabei ist das dritte Teilstück ganz häufig die “Achillesferse” in einem Rennen. Gehen wir das Thema an!

Für eine Verbesserung der Fähigkeit, zum Ende hin nicht überdurchschnittlich nachzulassen, benötigt man vor allem einen klar strukturierten Trainingsplan. Die Trainingsreize sollte dorthin gerichtet sein, wo sie ihre volle Wirkung entfalten. Das Training mit Negative Split (Klick hier zum weiterführenden Artikel > KLICK) ist eine der besten Methoden. Denn hier entwickelt man aus einer Vorbelastung ein deutlich höheres Tempo. Diese Trainingsvariante ist deshalb so wirkungsvoll, weil sie genau die Stimuli bereithält, die notwendig sind, um einerseits den Organismus, aber auch Koordination und schlußendlich auch die kognitiven Strukturen auf diesen Rennabschnitt vorzubereiten.

In der zweiten Hauptserie gibt es eine sehr interessante Aufgabe, die Sie einspielen können. Ob als Trainer oder Athlet – definieren Sie vor den Serien die Zeiten, die schwimmen möchten (und dann auch hoffentlich werden). Das gibt nochmals einen weiteren Input für das Verständnis der Signale aus den Leistungsorganen und – ganz wichtig – dem Tempogefühl! Deshalb: Zeitvorhersage unbedingt erwünscht!

Und schon ergibt sich wieder einmal ein zunächst unscheinbarer Plan, der jedoch mit der klugen Wahl der Mittel zu einem sehr effektiven Übungsplan wird. Und wie immer gilt: gerne dürfen Sie Anteile entnehmen, Teile ändern … und natürlich den Plan auch mehrfach genau so schwimmen wie er hier unten abgebildet ist. Viel Spaß!

Im Video sprechen wir über weitere Details zum Plan und der optimalen Ausführung der Inhalte.

Download von Trainingsplan #89 als PDF >> 89-DOC-SWIM-RennDimensionErweitern

Das Begleitvideo mit Tipps zum Plan

Warum eigentlich “negative split”? Was steckt dahinter und wie wichtig ist das Thema der “Zeitvorhersage”? Welche Lerneffekte kann ich als Sportler wie auch als Trainer aus solchen Aufgaben ziehen? Wie strukturiere ich das Training so interessant, dass ich auch bereitwillig in die hohen Intensitätsbereiche gelange? Und was hat das Ganze mit der Schmerzschwelle zu tun? Einfach auf das Motiv klicken und schon startet das Video! Viel Spaß!

Inhalte/ Schwerpunkte: Neue Renn-Dimensionen erschließen! Nr. 89
Anzahl Strecke(m) Pause(sek) Inhalt Intensität Umfang
1 x 200 Einschwimmen 200
8 x 50 Kontrast-Übung je 4x50m: GA1 400
a) 25m Bodenkratzen + 25m ganze Lage
b) 25m Schleudern + 25m ganze Lage
4 x 100 Tempospiele jeweils: Abstoss 10m Beine- S 400
Spurt + Wendenspurt + 10m Anschlag-
Spurt
Hauptserie 1
6 x 100 30 Negative Split GA1-2 600
Die zweiten 50m schneller als die ersten.
1 x 100 Locker schwimmen als aktive Pause ReKom 100
Hauptserie 2
8 x 50 20 Gleichmäßig. Aufgabe 8x dieselbe Zeit! GA1 400
6 x 50 30 Jeweils 1.-3. / 4.-6. identisch gesteigert GA1-2 300
4 x 50 40 GA2 GA2 200
2 x 50 50 VOLL SA 100
1 x 100 Locker schwimmen als aktive Pause ReKom 100
1 x 50 VOLL SA 50
EIN TRAININGSPLAN VON
DOC SWIM – www.docswim.de
1 x 250 Ausschwimmen ReKom 250
Gesamtumfang (m) 3100