Tipp #76: STARTSPRUNG! Wichtiges Trainingsmittel!

Hyperspeed durch den Startsprung

Geschwindigkeitsvorteil strategisch im Training nutzen

Wozu benötige ich einen Startsprung im Training? Diese Frage hört man nicht nur von Freiwasserschwimmern und Triathleten, die in ihren Wettkämpfen sicherlich keinen Startsprung durchführen, sondern sogar auch von Beckenschwimmern. Seltsam möchte man meinen, dabei stecken doch so viele positive Trainingsaspekte im Startsprung. Fast könnte man sagen: wer nicht regelmäßig im Training vom Startblock springt, der verschenkt große Chancen!

Die Tour de France als Beispiel

Der Radsport könnte ein beispielhaftes Bild ermöglichen. Kennen Sie das Auftaktzeitfahren der Tour de France? Dabei startet jeder Sportler von einem Podest, um das Zeitfahren mit einem Tempovorteil anzugehen und auch gleich mit einem etwas schwereren Gang als aus der Ebene startend in die Pedale zu treten. Was das mit einem Startsprung zu tun hat? Eine ganze Menge.

Das Tour-de-France-Beispiel im Video

Im Video sprechen wir über die tollen Effekte des Startsprungs als Trainingselement. Einfach auf das Motiv klicken und schon startet der Clip. Viel Spaß!

Der kurze und lange Tempovorteil

Wer mit einem Vorteil startet, ob Podest oder Startblock, geht mit einem höheren Tempo in de Bewegung, in das Rennen hinein. Das ist eindeutig. Doch kann dieser Vorteil gegenüber einem Mitbewerber der zeitgleich aus der Ebene startet, durchaus bis zum Ende der Rennstrecke genügen. Der Schwimmer wird vom Startblock nämlich – individuell betrachtet – nicht nur über 15 Meter schneller sein. Er wird es auch über 25 Meter und darüber hinaus.

Die Konsequenz für das Training

Die Konsequenz für das Training ist eindeutig! Wer mit einem höheren Tempo in die Aufgabe startet, wird sich a) anders bewegen, wird b) den Tempovorteil länger konservieren können und c) seine Grundschnelligkeit besser entwickeln können. D.h. für die Praxis: wenn man mit einem Abstoß vom Beckenrand in eine Tempoaufgabe (z.B. Schnelligkeitstraining, Entwicklung der Grundschnelligkeit u.ä.) startet, beginnt mit einem niedrigeren Ausgangstempo als beim Start vom Block.

Appell: ab und zu mal springen!

Der Appell ist folgerichtig nur konsequent, wenn man jedem Schwimmsportler, auch diejenigen die Wettkämpfe im offenen Gewässer absolvieren, auffordert, den Startblock als wichtiges Trainingsmittel zu verstehen und einzusetzen. Allein das hohe Starttempo aus dem Startsprung kann Trainingsmethoden ermöglichen, die ohne diesen Tempovorteil nicht möglich wären.

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