Tipp #64: Handschuhe verbessern das Wassergefühl!

Warum die Körperwärme die Leistung beeinflusst

Vorsorge durch Handschuhe, Mütze & Co.

Wir kennen das alle! Ein Automotor läuft vor allem dann gut, rund und vor allem auch effizient, wenn er eine bestimmte Betriebstemperatur erreicht hat. Schmierstoffe, Öle und andere Bestandteile der Mechanik funktionieren einfach besser, wenn sie warm und damit leichtgängig sind. Mit dem menschlichen „Motor“ ist es da nicht anders. Doch mitunter vergessen wir, den Prozess des Aufwärmens adäquat zu betrachten und auch durchzuführen. Deshalb soll dieser Tipp 64 ein echter Praxistipp sein.

Denn wir verlieren Körperwärme vor allem über

  • Kopf
  • Hände
  • Füsse

und können gleichzeitig diesen Verlust gar nicht richtig erfassen. Doch wenn es zu spät ist, gibt es fast kein zurück mehr. Denn wer auf dem Startblock oder an der Startlinie steht und keine entsprechende Leistungstemperatur erzeugt hat, für den ist es zu spät. Der Motor gerät ins Stottern. Das muss – nein, das darf – nicht sein!

Doch steigen wir in das Thema doch gleich per Video ein. Im Flutlicht auf Teneriffa genießen wir nicht nur die tolle Atmosphäre, sondern besprechen auch weitere Hintergründe zu diesem wirklich wichtigen Themenkomplex. Denn merke: meistens sind es die Details, die am Ende entscheiden!

Einfach auf das Motiv klicken und schon startet das Video. 

DIE Voraussetzung für das beste Wassergefühl!

Aus diesem Grunde sieht man gar nicht selten Schwimmer – und vor allem Spitzenschwimmer – mit Handschuhen bei Hallenwettkämpfen zum Startblock gehen. Der Hintergrund? Je wärmer die Hände desto besser das Wassergefühl! Warme Hände sind DIE Voraussetzung für das beste Gefühl für das Wasser vom ersten Moment an!

Ebenso sind warmes Schuhwerk und eine Mütze (insbesondere bei Freiwasser- und Triathlon-Wettkämpfen) sehr wichtiges Accessoires für gute und stabile Wettkampfergebnisse! Lieber zu warm als zu kalt.

Denn eins muss uns klar sein: sind Hände und Füße erst einmal kalt, lassen sie sich nur noch schwer erwärmen. Deshalb ist Vorsicht angeraten.

Als Basis für die Erwärmung gilt ein ausreichendes Warm-Up. Doch was ist ausreichend? Dafür gibt es ein klares Signal! Wenn sich Schweißperlen auf der Stirn bilden, wissen Sportler (und Trainer!), dass der Körper auf Temperatur ist. Hier haben wir mit der Schwunggymnastik bereits eine sehr gute Methode vorgestellt:

KLICK hier zu Trainingsplan 105 „Schwinggymnastik“ – das Aufwärmtraining für Training & Wettkampf