Tipp #66: Der wichtigste Trainingspartner – die Trainingsuhr

Weshalb die Uhr dein wichtigster Trainingspartner sein kann

Objektivität und Feedback erzeugen

Das Training dient der Verbesserung der Leistungsfähigkeit. Das klingt einleuchtend! Doch wie lässt sich das eigentlich im täglichen Ablauf kontrollieren? Der Trainingsuhr kommt dabei eine wertvolle Aufgabe zu – sofern man sie nutzt und aktiv in das Trainingsgeschehen einbezieht. Dieser Beitrag soll ein Plädoyer für die Trainingsuhr sein.

Denn sie bietet ein objektives Feedback, kann Testserien nach einem festen Schema wiederholbar machen und lässt sogar eine Wettkampfprognose zu. Multifunktional und unentbehrlich!

Weiterer Artikel

Wir haben bereits einen Artikel mit diesen Aspekten veröffentlicht und wollen diese Inhalte an dieser Stelle nicht wiederholen. Bitte einfach auf das Motiv rechts klicken und schon geht es zum Artikel inkl. Beispielen zu Testserien und den sehr interessanten Ableitungen.

Das Video mit Beispielen und Hintergründen

Mit einem Klick auf das Motiv unten startet der Clip, der direkt am Beckenrand auf Teneriffa im Rahmen eines unserer Schwimm-Camps entstanden ist. Viel Spaß!

Die feste Abgangszeit bringt mehr Feedback

So ist z.B. eine feste Abgangszeit statt einer festgelegten Pause sinnvoll, um noch mehr Informationen aus dem Training herauszuholen. Pausenzeiten sind in Trainingsplänen (wie auch bei uns auf DOC SWIM) immer in ihrer Länge angegeben, um den Plan für jeden Sportler “schwimmbar” zu machen, ganz gleich um welches Leistungsniveau es sich handelt.

Doch könnte man aus einer Serie wie 8x50m mit 20 Sek Pause auch im Vorfeld schon eine Serie mit festem Gerüst kalkulieren. Nämlich wenn man als Sportler weiß, die 50m-Abschnitte gleichmäßig in 40 Sekunden schwimmen zu können, so könnte man die Serie auch übersetzen in 8x50m mit fester Abgangszeit alle 60 Sekunden.

Hier zeigt sich beispielsweise, wenn man den ersten 50er in 37 Sekunden schwimmt und das Tempo falsch eingeschätzt hat, dass der zweite 50er vielleicht sogar nur noch in 43 Sekunden geschwommen werden kann. Hier verändert sich dann die Pausenzeit mit entsprechender Konsequenz und einem klaren Feedback. Dieses Feedback gäbe es in der Form nicht, wenn man sich unabhängig von der geschwommen Zeit an die 20 Sekunden Pause hält.