Tipp #178: Dissipation verhindern = schneller schwimmen (Schultergelenk)
Das Energie-Gelenk stärken und schneller schwimmen
Schulterschmerzen und Schulterkraft
Eine gute und effiziente Schwimmtechnik ist immer dadurch gekennzeichnet, dass du aus deinen individuellen Möglichkeiten das Optimum herausholen kannst. Doch wie so oft ist dieses Vorhaben kein Automatismus. Soll heißen: einfach nur zu trainieren macht nicht zwangsläufig schneller. Anfangs vielleicht schon, doch nach kurzer Zeit machen sich die ersten Hindernisse bemerkbar.
Darüber haben wir schon in einigen Tipps, Trainingsplänen und Studien gesprochen. Nutze doch für deine weitere Recherche das Suchfeld auf der rechten Seite. Auf diese Weise wirst du dein Training noch besser steuern können. Gibst du z.B. „Schwimmerschulter“ in das Suchfeld ein, wirst du unmittelbar feststellen, wie stark das Schultergelenk und die umgebenden (schützenden) Strukturen beansprucht werden.
Kraftübertragung & Energiegelenk
Das ist nicht weiter verwunderlich. Schließlich wird die Kraft aus dem Rumpf, z.B. aus dem Latissimus, über das Schultergelenk in den Armhebel übertragen. Und da das Schultergelenk genau das Gelenk mit höchstmöglichen Beweglichkeit ist, entsteht hier latent die Gefahr der Überlastung. Wichtige Anmerkung: sofern du nichts dagegen unternimmst.
Schulterschmerzen (die „Schwimmerschulter“ > KLICK) lassen sich deshalb vor allem auf drei Ursachen begrenzen:
- Mangelhafte, fehlerhafte Technik (z.B. Handstellung > KLICK)
- Unzureichende Kräftigung der umgebenden Strukturen (z.B. Rotatorenmanschette > KLICK)
- Unzureichendes Training der Beweglichkeit (z.B. > KLICK)
Beschreiben wir das Schultergelenk, um der wichtigen Funktion gerecht zu werden, nun als Energie-Gelenk. Genau dann wird deutlich, was in verschiedenen Studien bereits eindeutig erkannt wurde. Im Laufen weiß man, dass die leistungsreduzierende Ermüdung der gelenk-stützenden Muskulatur rund um das Sprunggelenk DER limitierende Faktor ist. Anders gesprochen: es ermüdet beim Laufen nicht deine Antriebsmuskulatur zuerst (z.B. Waden-/Oberschenkelmuskeln), sondern die Muskeln rund um das Energie-Gelenk, in dem Fall das Sprunggelenk (welches für die Kraftübertragung und eine stabile Technik zuständig ist).
Reduzierung der Schwimmleistung vermeiden
Wechseln wir ins Wasser. Kann die massive Kraft aus dem Rumpf mangels Instabilität im Energie-Gelenk Schultergelenk nicht optimal übertragen werden, reduziert das unsere Schwimmleistung. Blicken wir etwas genauer in die Schwimmtechnik, erkennen wir, dass fast jede Unterwasserbewegung einen Stütz > KLICK beinhaltet. Stütztraining > KLICK gehört folgerichtig in das Trockentraining!
So ist auch das Zugseil-Training sehr variabel einsetzbar und kann alle Aspekte der Kräftigung berücksichtigen. Siehe hier:
Der Guide: Zugseil-Training > KLICK
Das Zugseil-MINI-WARM-UP > KLICK
Ist das Energie-Gelenk nicht ausreichend geschützt, sucht sich die im Rumpf erzeugte Kraft einen anderen Weg als den in die Hebel (Arm) hinein. Kraft geht verloren. Dieses Entweichen zerstreut die Energie, weshalb dieser Vorgang auch als Zerstreuung oder Dissipation bezeichnet wird. Und wenn das passiert, entsteht die Grundlage für zunehmende Schulterbeschwerden.
Fazit: kann das Schultergelenk mangels Muskelunterstützung die Kraft nicht übertragen, sucht sich die erzeugte Kraft den leichtesten Weg – geradewegs durch das Gelenk hindurch. Klick in das Video, um diesen Zusammenhang und das Potenzial (> KLICK Leistungspotenzial Schultergelenk) in eine individuelle Trainingsstrategie zu überführen. Viel Erfolg und besseres Training in der Zukunft mit dieser Hilfestellung!
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Das Video mit weiteren Tipps und Hintergründen zu Tipp 178
Mit einem Klick auf das Motiv startet das Video. Auch dieses Mal kommen die bewegten Bilder aus der tollen Atmosphäre unserer Schwimm- und Kraul-ABC-Camps auf Teneriffa. Nun viel Spaß mit dem Clip!
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