Tipp #44: Maximalkraft- oder Kraftausdauer-Training?

Doch besser Kraftausdauer- statt Maximalkraft-Training?

Oder besser die Energiesysteme “schützen”?

In Tipp 42 (KLICK > Krafttraining) und Tipp 43 (KLICK > Maximalkraft-Training) haben wir die Bedeutung des Krafttrainings für Schwimmer und Ausdauersportler generell thematisiert und die Vorteile herausgearbeitet.

Fazit: Krafttraining ist nicht nur sinnvoll, sondern für ambitionierte Sportler ein wichtiger Baustein der Trainingsplanung.

Nun ist aber doch auch die Frage, welche Methodik denn nun die beste ist. So sprechen für das Kraftausdauer-Training (KA) die Argumente, dass diese Form des Trainings noch eher der Belastungsstruktur der Schwimmrennen entspricht. So charakterisiert sich das KA-Training durch Methoden wie

5 Sätze á 40 Wiederholungen, Pause: 30-60 Sekunden

und zielt dabei auf den Übergangsbereich von Kraft und Ausdauer ab. Doch liegt genau hier der große Nachteil. Denn schließlich ist das der Energiebereich, der beim Wassertraining in spezifischer Form benötigt wird. Mit anderen Worten: das KA-Training an Land wird dasselbe System beanspruchen, wie man es eigentlich später im Wasser benötigt. So betrachtet, wird das Wassertraining unter dieser Erschöpfung leiden und an Effektivität einbüßen! Verbietet sich damit das KA-Training an Land?

Ist dies also ein Grund, auf ein KA-Training zu verzichten? Antworten darauf im Video unten!

Doch hier kurz gefasst: die Erschöpfung derselben Systeme wird das Wassertraining negativ beeinflussen!

Über die Sondersituation “Zugseil- und Schwimmbank-Training” sprechen wir ebenfalls im Video! Links zum Training mit dem Zugseil

KLICK > Der Zugseil-Guide Tipp 11

KLICK > Einführung in das Zugseil-Training und Trainingsmethoden

Und hier das Video mit allen Tipps und Erklärungen

Im Video gehen wir auf die verschiedenen Methoden des Maximal- und Kraftausdauer-Trainings ein und leiten her, weshalb das KA-Training (im Kraftraum) im Geflecht des Ausdauersport-Trainings eher nachteilig ist und das spezifische Training in der jeweiligen Sportart tendenziell eher behindern könnte.